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Bibel-App

Die Bibel unterwegs lesen – für viele Kunden des Katholischen Bibelwerkes ein konsequenter Schritt. Deswegen startete das Katholische Bibelwerk eine iPhone-App. Die Leomedia konnte die Einheitsübersetzung auf das iPhone bringen. Lesen Sie in nachstehendem Interview mit Herrn Jürgen M. Schymura, dem Geschäftsführer des Verlags Katholisches Bibelwerk GmbH, warum die Bibel auf dem Smartphone ein konsequenter Schritt in die Zukunft ist. Wenn Sie auf die App-Bibel neugierig sind: Die Bibel-App ist ab 05. Dezember 2011 im iTunes-Store erhältlich.Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, mit der BIbel-App

Leomedia: Herr Schymura, was hat Sie denn dazu bewogen, die Bibel als iPhone-App zu publizieren? Was möchten Sie mit der App erreichen?
J. M. Schymura: Die Bibel ist die kleinste Bibliothek der Welt. Sie enthält 73 Bücher. Ihre Inhalte umfassen einen Zeitraum von über 1000 Jahren. Diese Geschichte Gottes mit den Menschen gestalten wir jeweils für das Heute lesbar, ob als Print- oder Digitalprodukt. Aktuell haben wir auf die starke Verbreitung der Smartphones reagiert und die ökumenisch verantwortete Einheitsübersetzung auch als App entwickeln lassen.

L: Die ersten Reaktionen auf der Frankfurter Buchmesse waren ja sehr positiv, auch wenn es „nur“ die Demoversion zu sehen gab. Was hat die Besucher denn besonders begeistert?
J.S: Die App-Neuentwicklung hat u. a. den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch (siehe Bild, Anm. d. Verf.), veranlasst, sich persönlich auf der Frankfurter Buchmesse zu informieren. Die in Schule, Gemeinde und Gottesdienst genutzte Einheitsübersetzung ist jetzt für alle schnell verfügbar. Die unkomplizierte Suche nach Stichworten und Versen sowie die praktische Notizfunktion war für jedermann überzeugend.

L: Welche Funktionen sind denn aus Ihrer Sicht die wesentlichsten?
J.S.: Für uns ist es wichtig, dass der Leser einen möglichst einfachen Zugang zur Bibel findet. Dafür ist eine gute Strukturierung der großen Textmenge nötig und eine intuitive Navigation erleichtert den Umgang sehr. Ohne diese „Wegweiser“ bliebe die Bibel, die ja im Grunde eine Bibliothek aus vielen kleinen Büchern ist, für den Leser unübersichtlich.
Im Vergleich zu Büchern von heute, die einen über Inhaltsverzeichnisse zur gewünschten Seite führen, hat sich im Umgang mit der Bibel über die Jahrhunderte eine alternative Beschreibung der Textstellen nach biblischem Buchnamen, Kapitel und Vers ergeben. Die Linkfunktion im digitalen Bereich ist im Grunde ideal um schnell zur gewünschten Stelle zu kommen.

L: Nur am Rande: Ist für die Zukunft auch eine Android-Version geplant?
J.S: Wir planen, in diesem Bereich weitere Angebote zu machen und beobachten jetzt zunächst, welche Plattformen sich auf dem Markt durchsetzen werden. Android ist da natürlich vorne mit dabei.

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